Bericht in der FAS über die Lesung an der Frankfurt School of Finance & Management
Magnusson ist ein wenig erstaunt über das große Interesse an seiner Lesung – ausgerechnet hier, am Finanzplatz Frankfurt, ausgerechnet hier, an dieser auf Hochglanz polierten Hochschule, wo Bankernachwuchs ausgebildet wird. Der Eingang sieht eher aus wie eine Firmenzentrale, der Hörsaal ist mit hellem Teppichboden ausgelegt. Magnusson ist seine Nervosität anzumerken. „Ich komme mir gerade so vor, als ob ich auf einem Ärztekongress aus ,Emergency Room’ vorlesen soll“, sagt er in die Runde. Die Runde lacht.
Rezension zu “Das war ich nicht” von Hendryk M. Broder auf Spiegel Online
Magnusson hat sich an den Schauplätzen seines Romans umgesehen, Akribie mit Phantasie aufgeladen und auch Glück gehabt. Die Krise kam ihm entgegen. Oder hat er die Krise etwa herbeigeschrieben?
Wie es auch war: Für diese 283 Seiten hat sich jeder Einsatz gelohnt.
NDR Fernsehen Kulturjournal
Ein Wirbel von einem Buch und fulminant geschrieben. Zum Schreien komisch, berührend und klug!
Ein Beitrag von Natascha Geier, gesendet am 11.01.2010.
Rezension in der Frankfurter Allgemeinen
“Das war ich nicht” fesselt bis zuletzt mit einer überaus witzigen, klug komponierten Geschichte und raffiniert glaubwürdigen Figuren. Dieser Roman über die Paradigmen des Kapitalismus samt den Generalthemen seiner Krisen überzeugt als hinreißen vergnüglicher, gänzlich unangestrengter Exkurs über den Verlust ideologischer Illusionen und materieller Irrläufer, die wie ein angemessener Preis für die Lust am menschlichen Maß und die Unbeschwertheit des Lebens erscheinen.
Von Irene Bazinger.
Seit dem 11.01.2010 ist die Rezension auch online verfügbar.
Rezension im Handelsblatt
In seinem grandiosen Roman “Das war ich nicht” treibt Kristof Magnusson eine Bank in den Ruin und macht die Kapriolen der Finanzbranche zum Komödienspektakel. Der junge Autor schafft es, sogar den komplizierten Optionshandel treffend zu beschreiben – und aus der Krise ein Lesevergnügen zu machen.


