Männerhort läuft derzeit in…

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weitere Produktionen in Vorbereitung, u.a. in München






ZUHAUSE im Theater

Regisseur Ronny Jakubaschk bearbeitet den Roman Zuhause für die Bühne. Premiere ist am 30.04.2010 im Volkstheater Rostock.






DAS WAR ICH NICHT — Roman

“Bestimmt gibt es auch eine Zeit für das Privatleben. Frau. Kind. Später. Ich war erst 31. Zwischen dreißig und vierzig muss man brennen.”
Ein junger Banker, auf dem Sprung zur großen Karriere. Eine Literaturübersetzerin, auf der Flucht vor dem schön eingerichteten Leben mit Weinklimaschrank und Salzmühle mit Peugeotmahlwerk. Ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst.
Drei Menschen, die sich unversehens in abenteuerlicher Abhängigkeit befinden. Wie konnte es dazu kommen?

Eine Bank, ein Leben ist schnell ruiniert. Das ist das Erschreckende, aber auch das Komische an diesem Roman, der mit großer Leichtigkeit von unheimlichen Zeiten erzählt.






ZUHAUSE — Ein Island-Hamburg-Roman

zuhausebuchAuf Weihnachten in Reykjavík hat sich Lárus Lúðvígsson dieses Jahr richtig gefreut. Matilda und Svend, er und Milan. Er hat ja nichts gegen Weihnachten. Das Problem ist, dass Weihnachten oft etwas gegen ihn hat. Anscheinend auch in diesem Jahr. Matilda eröffnet ihm gleich nach seiner Ankunft, dass sie sich von Svend getrennt hat, und Milan ist auch nicht mitgekommen. Überhaupt ist alles anders, als Lárus es sich in Hamburg ausgemalt hat. Es fängt schon damit an, dass Lárus laut isländischem Melderegister tot ist und deswegen keine Videos ausleihen kann. Dann tritt ihm ein eifersüchtiger DJ die Tür ein. Er flüchtet sich zu Matilda und landet in einer Wohngemeinschaft mit einem versoffenen Biochemiker und einer slowakischen Vulkanologin.

Aber endgültig gerät er ins Schleudern, als Dagur sich in ihn verliebt und kurz darauf mit seinem Land Rover in eine Raststätte rast. Selbstmord? Lárus hat damit nichts zu tun, aber er kommt einem Geheimnis auf die Spur und verwickelt sich in eine Familiengeschichte, die ihn mit seiner isländischen Herkunft auf eine Weise konfrontiert, die er sich nie hätte träumen lassen.






Bastian Pastewka und Christoph Maria Herbst in Männerhort

Seit 27. November 2005 läuft Männerhort am Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Bereits über 100.000 Menschen haben Bastian Pastewka, Christoph Maria Herbst, Michael Kessler und Jürgen Tonkel als Eroll, Lars, Helmut und Mario gesehen.

Kudamm1 KleinFoto: Thomas Grünholz

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Männerhort — Uraufführung in Bonn

Männerhort-Uraufführung am 19. Oktober 2003 im Schauspiel Bonn, Regie: Kay Voges.
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Fotos: Thilo Beu

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Männerhort – Leseprobe

Textauszüge
LARS Diesmal hat sie mir versprochen, dass wir ins Sport-Paradiso gehen. Wir gehen rein, ich schon auf dem Weg zu den Tennisschlägern, da entdeckt sie diese Fahrräder, wo man vorne ein Kind drauf tun kann: Schläufchen, Füßchen, Sättelchen… Anne kannst du in einen Waffenladen schicken, und sie findet etwas, was sie auf das Thema Kinder bringt. Will sie so ein Fahrrad. Mit Damensattel.
Weil Männersättel sind so geformt. Das vermeidet, dass man impotent wird. Wenn man eine Frau auf einen Männersattel setzt, wird die Luft falsch ventiliert. Und was nützt dem Mann seine erhaltene Potenz, wenn sie eine Blasenentzündung hat? Nix. Also muss ein Damensattel her. Am besten Luftpolster, weil das drückt nicht aufs Schambein. Ich wusste gar nicht, dass Frauen so was haben, ein Schambein. Vom unternehmerischen Standpunkt kann ich es ja verstehen: Innovation, Innovation, da will jede Körperzone erschlossen sein. Kauft sie sieben von diesen Damensätteln, weil die auch kaputt gehen, und dann hat sich ihr Schambein daran gewöhnt, und später gibt es die nicht mehr, und das Kind wird behindert.
Hab ich euch eigentlich erzählt, dass ich Vater werde?
HELMUT Was? Nein.
EROLL Mensch, das ist ja…
LARS Sag ich zu Anne: Anne, ich lieb dich vom Feinsten, aber meinst du nicht, dass du mit drei von den Sätteln bis mindestens durch die Menopause radeln kannst?
HELMUT Dieses Sofa stand im bei fashion point g. Auf diesem Sofa hat Waldemar damals versucht, ein pfirsichfarbenes Negligé in 38 gegen eins in 40 in apricot umzutauschen. Im Schlussverkauf, fünf Minuten vor Ladenschluss, halbnackte Frauen kämpften um die letzte freie Umkleidekabine…
Dieses Sofa ist Waldemar gewidmet. Der sitzt seit diesem Tag in der Psychiatrie, ordnet Kassenbons und stammelt „Umtausch, Umtausch“.
MARIO Bist du psychisch oder was?
HELMUT Ich war dabei. Als menschliches Sicht-Schutzschild vor seiner Frau, die keine Kabine abbekommen hatte. Was haben wir zusammengehalten, damals. Berge von Sonderangeboten abgetragen. Solidarisch wie Trümmerfrauen.
An diesem Tag habe ich für uns diesen Männerkeller gegründet.
EROLL Während unsere Frauen durch die Läden gucken.
MARIO schreit Gucken! Wenn ich das schon hör. Was die guckt! Den ganzen Tag! Immer guckt die irgendwo! Frag ich, was es da zu gucken gibt, da gibt´s nämlich gar nix zu gucken, sagt die „Einfach nur so.“ Und guckt.

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