Sushi für alle

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Foto: Birgit Hupfeld

Ingo Kluge, Werbetexter und Familienvater, hat unter fingierter Identität im Internet ein Treffen mit Alban Lenz arrangiert. Während Lenz, des Alleinseins überdrüssig, auf diesem Weg endlich die Frau fürs Leben zu finden hofft, ist Ingo auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger seiner selbst: Ein ärztlicher Befund legt nahe, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist und bald das Zeitliche segnen wird. Ein neuer Partner muss her für seine Frau Johanna, der sich zudem noch um seine beiden neurotischen Kinder kümmern soll. Johanna indes hat mit Familie nicht viel am Hut, und auch die beiden Kinder sind mehr mit den eigenen Komplexen als mit dem häuslichen Zusammenleben beschäftigt – so dass sich Alban Lenz bald fragen muss, wie viel “Familie” er eigentlich von Ingo Kluge erben kann. Doch der verfolgt noch einen ganz anderen Plan…

Eine Komödie über die Glückssuche im Privaten, über letzte Kniffe, der Familie zu entkommen, und über Abgründe, die sich hinter den Fassaden heiler Familienwelten auftun.

Uraufgeführt am Theater Dortmund, März 2011, Regie: Oliver Endreß


«Eine solche Handlung in Screwball-Manier bringt Schauspielern Spaß. Sie dürfen nach Herzenslust schreien, toben und sich verausgaben. Und der Spaß überträgt sich auch auf das Publikum.» Ruhr Nachrichten

«Wie Magnusson eben all diese Vorurteile und Klischees einsetzt und variiert, erscheint nicht sonderlich originell und ist so oder so ähnlich schon einmal da gewesen. Dennoch funktioniert dieser Theatertext als das, was er sein möchte, nämlich als Komödie.» literaturkritik.de

«Die Welt als Comic-Strip. So inszeniert Oliver D. Endreß die Uraufführung von „Sushi für alle“. Die Komödie von Kristof Magnusson bekommt dadurch den nötigen Schlag ins Absurde.» Westfälischer Anzeiger


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