Kristof Magnusson
1976 in Hamburg geboren.
Abitur. Ausbildung zum Kirchenmusiker bei der evangelischen Landeskirche Nordelbien.
Zivildienst in einem Obdachlosen-Shelter in New York City mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.
Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und der Universität Reykjavík.
Kristof Magnusson war im Sommer 2006 Stadtschreiber des Goethe-Instituts in Pune/Indien und im Herbst 2008 Writer in Residence an der University of Iowa.
Foto: Thomas Dashuber
Veröffentlichungen
Das war ich nicht, Roman, Januar 2010, Verlag Antje Kunstmann.
Zuhause, Roman, August 2005, Verlag Antje Kunstmann.
Männerhort, Komödie, Verlag der Autoren, 2002. Uraufführung am 18. Oktober 2003 am Schauspiel Bonn. Regie: Kay Voges, wurde u.a. ins Französische, Englische, Schwedische, Türkische, Bulgarische, Esthnische und in Marati übersetzt und bisher an mehr als 30 Theatern gespielt, u.a. am Deutschen Theater Göttingen, Hessischen Staatstheater Wiesbaden, in der Komödie im Bayerischen Hof München und am Theater am Kurfürstendamm Berlin.
Der totale Kick, Farce, Verlag der Autoren, 2000. Uraufführung 1. November 2001, Staatsschauspiel Dresden, Schlosstheater. Regie: Hans Falár. Weitere Aufführungen: Horizont Theater Köln, Neues Theater Halle.
Enge im Haus und im Sarg, Autorenprojekt mit dem Obdachlosenensemble Ratten 07 an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Uraufführung am 7. November 2000. Regie: Christine Umpfenbach und Antje Wenningmann (C&A).
Übersetzungen aus dem Isländischen
Prosa von Einar Kárason, Hallgrímur Helgason, Thórbergur Thórðarson
Gedichte von Sigurbjörg Thrastardóttir und Hannes Sigfússon
Theaterstücke von Thorvaldur Thorsteinsson, z.B. And Björk, of course… S. Fischer-Verlag. Deutsche Erstaufführung: Theater der Stadt Trier, November 2003.
Im Februar 2007 erschien bei btb der Roman Sturmerprobt von Einar Kárason, “glänzend übersetzt von Kristof Magnusson”, LITERATUREN.
Derzeit in Arbeit: Neuübersetzung der Grettis Saga im Rahmen der Neuübersetzung der Isländersagas bei S. Fischer.
Stipendien und Preise
- Arbeitsstipendien vom Deutschen Literaturfonds und Deutschen Übersetzerfonds
- Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen
- Aufenthaltsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen
- Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Cismar
- Aufenthaltsstipendium als “Stader Uul”
- Stipendium der Lydia-Eymann-Stiftung Langenthal/CH.
- Für sein Romandebut Zuhause erhielt er den Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg und den Rauriser Literaturpreis für die beste Prosa-Erstveröffentlichung des Jahres 2005, im Mai 2008 erschien “Zuhause” auf Französisch bei Gaia.
Wenn Sie regelmäßig über Neuerscheinungen und Premieren informiert werden möchten, schreiben Sie bitte an: post@kristofmagnusson.de