
Der große Traum vom Abenteuer: Ein Spionageroman von Kristof Magnusson
Der große neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern.
Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit. Kristof Magnusson verwandelt eine Zeit historischer Umbrüche in einen unvergleichlichen Abenteuerroman.
»Niemand versprüht so viel Optimismus und Heiterkeit wie Kristof Magnusson. Ein glänzender Erzähler, der seine Figuren liebt.« Isabel Bogdan
»Im nächsten Leben werde ich Spionin! In der Zwischenzeit kann ich nur empfehlen, ›Eine Reise ans Ende der Geschichte‹ zu lesen. Klug, witzig, einfach toll!« Caroline Wahl
»Wäre Kristof Magnussons Literatur ein Wetterphänomen, wären wir im April: erst Heiterkeit, dann ein Donner, dann Kälteeinbruch, und am Ende sitzt man da mit kurzen Ärmeln und findet es die fantastischste Zeit des Jahres.«
Saša Stanišić
Rezensionen zu “Die Reise ans Ende der Geschichte”
„Kristof Magnussons Roman ‘Die Reise ans Ende der Geschichte’ ist eine heitere Geheimagenten-Komödie kurz nach Ende der Sowjetunion. […] Magnussons Roman positioniert sich geschichtspolitisch unmissverständlich, ohne deshalb oberlehrerhaft zu sein, er ist zunächst einmal ein großes Vergnügen. Spätestens mit dem Beginn der Reise nach Russland liest sich die Geschichte so spannend wie ein echter John le Carré, nur eben skurril verdichtet.“
Florian Kaindl, Süddeutsche Zeitung
„Kristof Magnussons tragikomisches Buch mit seiner gewitzt amoralischen Handlung und den vielen atmosphärischen Szenen […] ist zuallererst ein köstlich befellmütztes Lesevergnügen. Endlich ein Abenteuer!“
Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
„[W]irklich ein ganz großes Literaturvergnügen […] Die Wette gilt: In diesem Frühjahr wird von diesem Roman sehr viel die Rede sein.“
Denis Scheck, WDR 3
„[So lustig wie rasant.] […] [D]ieser Autor kann nicht nur famose Dialoge schreiben, er kann einfach sehr kurzweilige Geschichten erzählen.“
Knut Cordsen, Bayern 2
„Der Autor muss enormes Vergnügen beim Verfassen dieses Romans gehabt haben und das überträgt sich auch auf uns Leserinnen und Leser. Das Ganze hat […] eine große Leichtigkeit, ist aber dafür profund und hat einen doppelten Boden.“
Denis Scheck, Buchtipp, WDR 2
„’Die Reise ans Ende der Geschichte’ spannt gleich so richtig auf die Folter: Eine der Hauptfiguren, ein alternder BND-Spion, merkt, dass sein Negroni vergiftet war – und ihm langsam die Lichter ausgehen. Wie er aus dieser Lage wieder herauskommt, erzählt Kristof Magnusson in diesem wunderbar leichten Roman. “
Buchtipps, NN.de
„Man wird fast melancholisch in Anbetracht der Aufbruchsstimmung, die Sie uns vergegenwärtigen. […] Man macht eine Reise […] und immer beschreiben Sie es so, dass man das Gefühl hat, man ist mit Ihnen dort. […] Wahnsinnig unterhaltsam, amüsant und rasant.“
Interview, Deutschlandfunk Kultur
„Es ist deutlich zu spüren, wieviel Spaß Magnusson daran hatte, seine Charaktere zu entwickeln und an deren Dialogen zu feilen. […] [E]ine sehr originelle Art, um sich dem Genre und der damaligen politischen Atmosphäre kurz nach Ende des Kalten Krieges zu nähern.“
Buch der Woche, Galore
„[E]in komödiantischer Spionagethriller, in dem der Schriftsteller mit so viel Understatement zaubert, dass man die subtilsten seiner Tricks fast übersehen könnte. Das scheinbar Federleichte ist hier nämlich bedeutungsschwer.“
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
„Mit diesem rasanten Roman zwischen den Genregrenzen erweist sich Kristof Magnusson als gewiefter Erzähler, der die Zeichen unserer Zeit mehr als drei Jahrzehnte früher schon blinken sieht.“
Cornelia Geissler, Berliner Zeitung
„Magnusson ist ein deutsch-isländischer Autor mit Schalk im Nacken, einer der wenigen Autoren, die wirklich witzig sein können, oder sagen wir: heiter-gelassen, und so schmunzeln wir uns durch diverse Katastrophen bis zum letzten Satz.“
Elke Heidenreich, Bunte Magazin
„Magnusson hat ein Faible für das Erzählen mit Augenzwinkern. Es wirkt bei ihm alles so erfrischend leicht und humorvoll. […] Autor Magnusson hat einmal erklärt, dass er oft die Romane von John le Carré gelesen hat, den ungekrönten Meister des Spionageromans. In Sachen Spannungsaufbau und Unterhaltunsgswert hat Magnusson ihn schon übertroffen.“
Peter Mohr, Stadtspiegel Wattenscheid
„Ein mitreißender Roman über geschichtsträchtige Umbrüche und den Traum vom großen Abenteuer.“
Damian Kroes, Jastram
„Magnusson erzählt mit viel Humor, jongliert mit Absurditäten und skurrilen Ideen. Mir sagt seine Hintersinnigkeit sehr zu. Die Figuren haben Tiefe und sind mit viel Hingabe entworfen. Die Geschichte hat Tempo, macht viel Spaß beim Lesen und gibt einem auch immer wieder zu denken.“
Die Zitronenfalterin
„Magnusson macht, was er am besten kann. Fabelhafte Geschichten ersinnen und in diese schrullige Figuren hineinzuwerfen. Das Buch hat sehr viel positiven Witz und ist weit weg von einem gewöhnlichen Spionageroman. Die Handlung wird durch wechselnde Perspektiven erzählt, die alle mit viel Liebe zum Leben erweckt wurden. Ein großer Lesespaß.“
Leseschatz
„Sein Ideenreichtum zeigt sich sowohl in der inhaltlichen Unterschiedlichkeit seiner Texte, als auch in seinen Romankonstrukten und die Kuriosität die er einbaut, macht so gute Laune. Ehrlich. Also, was immer er sich als Nächstes ausdenkt, ich bin dabei!“
Petras Bücherapotheke
„[D]ie vermutlich skurrilste Agentengeschichte, die ich je gelesen habe. Sie hat mich bestens unterhalten und gleichzeitig etwas nostalgisch auf eine Zeit zurückblicken lassen, in der vieles plötzlich möglich schien: anhaltender Frieden, Völkerverständigung, blühende Landschaften. Ein originelles Lesevergnügen.“
Romanregal